Siegerehrung Einzel
Siegerehrung Doppel

17.01.2015

 

 

Silber und Bronze für FC Dörlesberg

Felicia Behringer erfolgreich bei U13-Landesmeisterschaften
Guter Einstand für Benedict Behringer

 

Gleich zwei Spieler des FC Dörlesberg waren an diesem Wochenende bei den 14. Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Altersklasse U13 (Jahrgänge 2002 und jünger) am Start. Damit war der FC auch in diesem Jahr der zahlenmäßig am stärksten vertretene Verein des TT-Bezirks Tauberbischofsheim. Ausrichter des Turniers war dieses Mal der TSV Köngen, Bezirk Esslingen (TTVWH).

 

Bei den Jungs durfte erstmals der erst 10-jährige Benedict Behringer sein Können zeigen. Gegen die meist ältere und sehr starke Konkurrenz war jedoch schon im Vorfeld klar, dass es für Benedict bei diesem Turnier nur darum gehen würde, erste Erfahrungen auf diesem Leistungsnievau zu sammeln. Für Zählbares hat er in dieser Altersklasse noch zwei weitere Jahre Zeit. Gegen den späteren Drittplatzierten, Carlos Dettling (Herrenberg, TTVW), Jeromy Löffler und Simon Kouril war der Dörlesberger Nachwuchsspieler nach teilweise hervorragender Leistung letztlich chancenlos.

 

Auch mit seinem Doppelpartner Nicola Thiel (Heidelberg) überstand Benedict nach gutem Spiel das Achtelfinale nicht.

 

Seine um ein Jahr ältere Schwester, Felicia Behringer, hatte sich hingegen bei diesem Turnier weit höhere Ziele gesteckt. Auf Position 4 gesetzt, sollte es ein Platz unter den ersten Drei schon werden.

 

Nachdem die besten drei Mädchen des Jahrgangs 2002 sich schon im Vorfeld gegen eine Teilnahme an diesem Turnier und für eine Teilnahme an den zeitgleich stattfindenden BaWü-Einzelmeisterschaften der Damen entschieden hatten, rutschte Felicia in der Setzliste entsprechend nach vorne, so dass der Einzug ins Halbfinale möglich schien.

 

Unmittelbar vor dem Turnier sagte dann auch noch die Topfavoritin aus Bietigheim-Bissingen ihre Teilnahme ab. Leider war dies zu kurzfristig, um die Auslosung neu vorzunehmen.

 

Somit kam es für Felicia schon im Halbfinale zum "vorgezogenen Endspiel" gegen Ramona Betz (NSU Neckarsulm, TTVWH). Die beiden Landeskaderpielerinnen waren die herausragenden Akteurinnen des Turniers und es war klar, dass sich die Siegerin dieses Matches später auch den Turniersieg holen würde. Während sich Felicia mehr als souverän und ohne Satzverlust durch das Turnier gespielt hatte, musste Ramona mehrmals schwer kämpfen, um die Vorschlussrunde zu erreichen.

 

Hier konnten sich die zahlreichen Zuschauer davon überzeugen, wie attraktiv Angriff- gegen Abwehr-Duelle sein können. In einer spannenden und hochklassigen Partie mit zahlreichen spektakulären Ballwechseln behielt Ramona schließlich in drei knappen und hart umkämpften Sätzen verdient die Oberhand. Beide Spielerinnen gingen hoch konzentriert zu Werke, es kam auf beiden Seiten kaum zu leichten Fehlern. Am Ende zeigte Ramona ein Quäntchen mehr Konsequenz in ihren Aktionen, was schließlich aussschlaggebend für den Einzug ins Finale war.

 

Die Freude über ihre insgesamt sehr starke Turnierleistung und die zu keinem Zeitpunkt gefährdete Bronzemedaille ließen bei Felicia die kurze Enttäuschung über den verpassten Finaleinzug jedoch schnell vergessen.

 

Im Endspiel holte sich Ramona wie erwartet und relativ locker den Landesmeistertitel gegen ihre Mannschaftskameradin, Kamilla Shetsova. Felicitas Reif (Büchig, BaTTv) sicherte sich mit einer unerwartet starken Turnierleistung wie Felicia die Bronzemedaille.

 

Im Doppel spielte sich Felicia mit ihrer Partnerin, Melissa Friedrich (TTG Neckarbischofsheim, BaTTV) ohne größere Schwierigkeiten bis ins Finale. Hier trafen sie auf Ramona Betz (Neckarsulm) und Celine Schädler (TTC Mühlhausen, Südbaden). Mit etwas mehr Konsequenz wäre in diesem Spiel ganz sicher der Sieg drin gewesen, doch in den entscheidenden Phasen unterliefen den beiden Trainingspartnerinnen vom Landesstützpunkt Heilbronn zu viele leichte Fehler. Nach vier spannenden Sätzen mussten Felicia und Melissa ihren Gegnerinnen zum Sieg gratulieren und konnten sich über "Silber" freuen.

 

Erneut konnte Felicia mit dieser Leistung ihren Platz in der baden-württembergischen Spitze behaupten. Nach zwei sehr anstrengenden Tagen mit 2 Mannschaftsspielen am Samstag und 8 Einzel-/Doppelspielen am Sonntag trat sie ebenso zufrieden wie ihr Bruder Benedict am frühen Abend die Heimreise aus Köngen an.